Germania
Schnelsen siegt verdient im Verfolgerduell
Mit einer
unterirdischen Mannschaftsleistung hat sich der HSV mal
wieder um eine bessere Ausgangsposition gebracht. Einzig
Hardy fand zu seiner Normalform und stach heraus aus der
ansonsten hilflos und übernervös wirkenden Truppe.
Alleine 10
gute Minuten am Anfang des Spieles, in denen Scharfi das
1-0 markierte langen halt nicht gegen so eine erfahrene
Truppe. Auch wenn Schnelsen nichts überragendes zeigte
langte es dann doch um das Spiel an sich zu reissen. Das
1-1 fiel dann aber doch überraschend als Paddy sich
die Murmel selber ins Netz legte. Man kann den Ball auch
ruhig rechtzeitig wegschlagen. (nächstes Mal wird alles
gut) Durch den Ausgleich geschockt fand der HSV nie seine
Form und das Spiel plätscherte bis zur Halbzeit dahin.
Ein, zwei Chancen auf beiden Seiten, wobei Schnelsen die
klareren Einschussmöglichkeiten hatte blieben ungenutzt.
Nach der
Halbzeit änderte sich leider nicht viel, ausser der
Tatscache, daß Schnelsen jetzt die sich bietenden
Chancen besser nutze und verdient den Sieg herrausschoss,
der auch in der Höhe von 4-1 in Ordnung geht. Der HSV
knüpfte nahtlos an sein schlechtes Spiel an und auch
die Feierei vom Vorabend machte sich doch sehr bemerkbar.
Die desolate Vorstellung von Leistungsträgern wie Marc,
Günni oder Keimchen (diese Liste kann man beliebig
fortsetzen) spiegelt die Einstellung und Leistungsbereitschaft
wieder. Wenn wir so in den nächsten Spielen auftreten,
wird es noch diverse Klatschen setzen. Aber ich denke es
kommen auch wieder bessere Zeiten.
Aber wir
wollen die Leistung des Gegners nicht schmälern und
gratulieren Schnelsen zu diesem Sieg. Alt und clever geht
eben doch Hand in Hand. |